Aktuell

Volksabstimmung Unterschriften

Die Unterstützungsbekundung für Volksreferenden und Volksinitiativen bedingt eine handschriftliche Unterschrift. Die elektronische Sammlung von Unterschriften (E-Collecting) wurde im Zuge der Digitalisierung wiederholt diskutiert, ist bislang aber nicht zugelassen. Die Einschränkungen der Unterschriftensammlung aufgrund der Corona-Pandemie verleihen den rechtspolitischen Forderungen nach Einführung des E-Collecting neuen Auftrieb. Eine am ZDA erstellte Studie von Katja Gfeller, Andreas Glaser und Irina Lehner beleuchtet die Ausgestaltung der Unterstützungsbekundung durch einen elektronischen Identitätsnachweis, zeigt den daraus folgenden Rechtsetzungsbedarf auf und schliesst mit einer rechtspolitischen Einordnung.
- Medienmitteilung
- Die Studie: Web-Version / PDF

Länder mit hoher Demokratiequalität schränken die Freiheiten der Bevölkerung in der Pandemie weniger ein. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung von Forscherinnen und Forschern des Zentrums für Demokratie Aarau, gestützt auf Daten aus 34 europäischen Ländern. Die unterschiedlichen Reaktionen lassen sich nicht allein mit der jeweiligen epidemiologischen Situation erklären. Die vom Covid-19 Seed Fund der Universität Zürich unterstützte Studie wurde in der Fachzeitschrift Western European Politics publiziert.

Besonders in Städten setzt sich die Schülerschaft je nach Schulhaus sehr unterschiedlich zusammen. Dies ist insofern problematisch, als die soziale Zusammensetzung von Schulen einen Effekt hat auf die Leistungen der Schüler/innen – unabhängig von deren individuellem Hintergrund. Im Anschluss an die Pilotstudie zur Stadt Zürich untersucht die Folgestudie des ZDA die Schulhaus-Segregation in Bern, Basel, Genf, Lausanne und Winterthur. Zugleich prüft sie das Potenzial eines datengestützten Verfahrens zur Erreichung stärker durchmischter schulischer Einzugsgebiete. Das Verfahren könnte künftig die Schulzuweisung- und -raumplanung unterstützen. An einer Online-Veranstaltung des ZDA am 31. März 2021 diskutierten Bildungspolitiker*innen und Fachleute über die Implikationen der Forschungsergebnisse.

Studie

Medienmitteilung / Communiqué de presse

Veranstaltung vom 31. März: Folien / Flyer/ Video (Referat und Stellungnahmen aus Bern, Uster, Winterthur und Zürich)