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Voto Symbolbild Abstimmung
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Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» wurde abgelehnt, obwohl eine deutliche Mehrheit der Stimmenden das Kernanliegen der Vorlage unterstützte. Das Begehren des Mieterinnen- und Mieterverbandes scheiterte jedoch, weil die Vorlage zu wenig Rücksicht auf die regionalen Unterschiede der Wohnungsmärkte nahm. Das Ja zum Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung war seinerseits Ausdruck eines klaren Bekenntnisses zu einer toleranten Gesellschaft. Dies zeigt die Analyse der Befragung von 1’506 Stimmberechtigten im Rahmen der VOTO-Studie zur eidgenössischen Abstimmung vom 9. Februar 2020. Die Studie wurde von FORS, dem ZDA und dem Befragungsinstitut LINK durchgeführt und von der Bundeskanzlei finanziert.

Das direktdemokratische Verfahrensrecht der Schweiz ist vielfältig und in Bewegung. Die Dogmatik konzentriert sich auf Verfahren im Urnensystem, vornehmlich auf Bundesebene. Erlaubt eine umfassende Unter­suchung bestehender Verfahren – namentlich solcher im Versammlungssystem – neue Einsichten zum Verständnis und zur Weiterentwicklung direkter Demo­kratie? Basierend auf der Analyse des gesamten in der Schweiz vorkommenden Verfahrensrechts direkter Demokratie bietet die Habilitationsschrift von ZDA-Mitarbeiter Corsin Bisaz hierzu eine Antwort.

12. ADT zur digitalen Demokratie

ACHTUNG: Aufgrund der Coronavirus-Epidemie werden die 12. Aarauer Demokratietage auf den 19. und 20. August 2020 verschoben.

Die diesjährigen Aarauer Demokratietage nehmen die Implikationen der Digitalisierung auf die (direkte) Demokratie in den Blick. Auf dem Podium diskutieren, unter der Moderation von Patrizia Laeri, Daniel Graf, Prof. Dr. Uwe Serdült, Béatrice Wertli Meierhans und Laura Zimmermann.