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Voto Symbolbild Abstimmung
Quelle: Smartboy10, istockphoto.com

Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» wurde abgelehnt, obwohl eine deutliche Mehrheit der Stimmenden das Kernanliegen der Vorlage unterstützte. Das Begehren des Mieterinnen- und Mieterverbandes scheiterte jedoch, weil die Vorlage zu wenig Rücksicht auf die regionalen Unterschiede der Wohnungsmärkte nahm. Das Ja zum Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung war seinerseits Ausdruck eines klaren Bekenntnisses zu einer toleranten Gesellschaft. Dies zeigt die Analyse der Befragung von 1’506 Stimmberechtigten im Rahmen der VOTO-Studie zur eidgenössischen Abstimmung vom 9. Februar 2020. Die Studie wurde von FORS, dem ZDA und dem Befragungsinstitut LINK durchgeführt und von der Bundeskanzlei finanziert.

12. ADT zur digitalen Demokratie

ACHTUNG: Aufgrund der Coronavirus-Epidemie werden die 12. Aarauer Demokratietage auf den 19. und 20. August 2020 verschoben.

Die diesjährigen Aarauer Demokratietage nehmen die Implikationen der Digitalisierung auf die (direkte) Demokratie in den Blick. Auf dem Podium diskutieren, unter der Moderation von Patrizia Laeri, Daniel Graf, Prof. Dr. Uwe Serdült, Béatrice Wertli Meierhans und Laura Zimmermann.

Vor rund 150 Jahren entstanden im Kanton Aargau direktdemokratische Mitwirkungsrechte. Referenden und Initiativen prägen seither in verschiedenen rechtlichen Ausgestaltungen und politischen Kontexten das Aargauer Staatswesen. Die Beiträge in dem neu erschienen Band "Direkte Demokratie im Kanton Aargau in Geschichte und Gegenwart" der Publikationsreihe "Schriften zur Demokratieforschung" stellen die Entstehungsgeschichte der direkten Demokratie im Aargau dar und fragen nach der historischen Pionierrolle des Kantons. Gleichzeitig nehmen die Autor*innen aber auch zeitgenössische Entwicklungen in den Blick.