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ACHTUNG: Getreu dem diesjährigen Motto «Demokratie im digitalen Zeitalter» hat sich das ZDA dazu entschieden die 12. Aarauer Demokratietage am 19. und 20 August 2020 ONLINE durchzuführen. Somit können die Podiumsgäste und Teilnehmenden geschützt und gleichzeitig die Konferenz ohne Vorbehalte und Risiken durchgeführt werden.

Die 12. Aarauer Demokratietage nehmen die Implikationen der Digitalisierung auf die (direkte) Demokratie in den Blick. Auf dem Podium diskutieren, unter der Moderation von Patrizia Laeri, Daniel Graf, Prof. Dr. Uwe Serdült, Béatrice Wertli Meierhans und Laura Zimmermann.

In der Schweiz leben zahlreiche Menschen mit Bezug zum ehemaligen Jugoslawien und zu den Jugoslawienkriegen, unter ihnen viele Schüler*innen. Für sie wie für die gesamte Gesellschaft scheint es wichtig, das Thema Jugoslawien der Geschichtsvermittlung zu erschliessen. Zwar tauchen die Jugoslawienkriege in Lehrmitteln auf, doch findet bis anhin kaum eine geschichtsdidaktische Auseinandersetzung darüber statt. Im neu erschienenen Sammelband "Die Jugoslawienkriege in Geschichtskultur und Geschichtsvermittlung“, herausgegeben von Julia Thyroff, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZDA, und Béatrice Ziegler, ehemalige Co-Direktorin, nehmen Autor*innen eine Situations­bestimmung vor, analysieren geschichtskulturelle Mani­festationen und loten Möglichkeiten bei der Behandlung der Jugoslawienkriege im Geschichtsunterricht aus.

Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» wurde abgelehnt, obwohl eine deutliche Mehrheit der Stimmenden das Kernanliegen der Vorlage unterstützte. Das Begehren des Mieterinnen- und Mieterverbandes scheiterte jedoch, weil die Vorlage zu wenig Rücksicht auf die regionalen Unterschiede der Wohnungsmärkte nahm. Das Ja zum Verbot der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung war seinerseits Ausdruck eines klaren Bekenntnisses zu einer toleranten Gesellschaft. Dies zeigt die Analyse der Befragung von 1’506 Stimmberechtigten im Rahmen der VOTO-Studie zur eidgenössischen Abstimmung vom 9. Februar 2020. Die Studie wurde von FORS, dem ZDA und dem Befragungsinstitut LINK durchgeführt und von der Bundeskanzlei finanziert.