Die Forschungsaktivitäten des ZDA im Bereich der demokratischen Innovationen in den nächsten vier Jahren stehen auch im Zusammenhang mit dem interuniversitären Forschungsschwerpunkt zu demokratischen Innovationen. Dieser wurde 2024 vom ZDA und dem Département de science politique et de relations internationales der Universität Genf mitgegründet, ist in der strategischen Partnerschaft zwischen den Universitäten Zürich und Genf verankert und wird mit einer gemeinsamen Initiative gefördert. Sein zentrales Anliegen ist es, wissenschaftliche Forschung zum Thema voranzutreiben, akademische Lehre anzubieten und durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit zur Stärkung demokratischer Innovationen und der Bürger:innenbeteiligung beizutragen. Im Zentrum stehen dabei der Aufbau und der Betrieb einer Datenbank über demokratische Innovationen in der Schweiz. Diese soll die Nutzung von Synergien auf gesamtschweizerischer Ebene erlauben, und so die wissenschaftliche Erforschung demokratischer Innovationen fördern und auch für die Praxis besser nutzbar machen. Das ZDA kann in diesem Schwerpunktthema auch von der Kooperation mit dem in diesem Bereich weltweit führenden Center for Deliberative Democracy and Global Governance (CDDGG) der Universität Canberra profitieren. In einem 2025 abgeschlossenen Kooperations-Abkommen haben das ZDA und das CDDGG vereinbart, gemeinsame Publikationen und Forschungsprojekte, sowie Gastaufenthalte und gemeinsame Lehrveranstaltungen wie zum Beispiel Summer Schools zu fördern und durchzuführen.