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Demokratie ohne Parteien – Parteien ohne Demokratie?

Der von den beiden Assistenzprofessuren bearbeitete Forschungsschwerpunkt fokussiert im Wesentlichen auf die Veränderungen im System der intermediären Organisationen. Politische Parteien und Verbände – in der Vergangenheit essentielle Bausteine der Demokratie wie wir sie heute kennen – sind in einem starken Wandel begriffen und verlieren in vielen Ländern an Bedeutung. Nicht nur der Mitgliederschwund setzt ihnen zu. Neuartige Bewegungen mit losen Strukturen machen ihnen zunehmend Konkurrenz und neue Instrumente der politischen Partizipation ermöglichen den Bürger:innen zudem einen immer direkteren Einfluss auf Gesetzgebung und Politik. Braucht die Demokratie im 21. Jahrhundert noch politische Parteien? Sollen Parteien oder andere Strukturen der Interessensvermittlung und Repräsentation gesetzlich reguliert werden? Inwieweit sollen parteipolitische Aspekte auch im institutionellen Bereich berücksichtigt werden – etwa bei der Besetzung von Gerichten? Diese Fragen werden aus rechts- und politikwissenschaftlicher Perspektive untersucht.

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