Decentralised Decision-Making in DAOs: Learnings for Digital Democracy
Das Projekt untersucht unter anderem, wie dezentrale autonome Organisationen (DAO) zur Modellierung der Analyse von Abstimmungsdynamiken genützt werden können.
Die Blockchain-Technologie hat ein neues Phänomen hervorgebracht: die sogenannten dezentralen autonomen Organisationen (DAOs). DAOs lassen sich als selbstverwaltete Organisationen definieren, deren Verwaltungslogik über Smart Contracts auf einer Blockchain umgesetzt wird. DAO-Mitglieder müssen Entscheidungen entweder für das Tagesgeschäft (z. B. Investitionen) oder für die Entwicklung organisatorischer Strukturen (z. B. Protokolländerungen) treffen. Zu diesem Zweck haben DAOs eine Vielzahl von Entscheidungsprozessen implementiert, in denen Mitglieder über von der Community eingereichte Vorschläge abstimmen. Das Projekt basiert auf einem interdisziplinären Ansatz: Das UZH Blockchain Center wird sein bereits bestehendes technisches Framework zur Erfassung von Blockchain-Daten um Daten zu DAO-Abstimmungen erweitern und sein Fachwissen in Netzwerkwissenschaft und Modellierung zur Analyse der Abstimmungsdynamik einsetzen; das Institut für Organisationsviabilität der ZHAW wird die DAO-Landschaft anhand verschiedener Abstimmungsmechanismen strukturieren und kategorisieren sowie Interviews mit DAO-Vertretern führen; das Zentrum für Demokratie Aarau (ZDA) wird Erkenntnisse für die digitale Demokratie auf der Grundlage von DAO-Abstimmungsansätzen anwenden. Das Projekt wird die Schweiz bei der Entwicklung wirksamer Strategien für eine digitale Demokratie einen Schritt weiterbringen.
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