Zum Hauptinhalt springen

Climate change and the legitimacy challenge.The threat of climate change to perceived democratic legitimacy in polarizes societies and potential procedural solutions

Das Projekt untersucht, wie sich gesellschaftliche Konflikte rund um den Klimawandel auf die wahrgenommene Legitimität von Klimapolitik und demokratischen Institutionen auswirken. Im Zentrum steht die Frage, ob und wie Bürgerinnen und Bürger politische Entscheidungen als fair und gerecht empfinden – selbst dann, wenn sie den Ergebnissen kritisch gegenüberstehen.

Projektmitarbeit:

Infos:
Laufzeit: 2026 – 2030

Das Projekt analysiert erstens, wie stark europäische Gesellschaften in Klimafragen gespalten sind und ob diese Spaltung mit Unterschieden im politischen Vertrauen einhergeht. Zweitens wird untersucht, wie wahrgenommene Klimabedrohungen, etwa durch extreme Wetterereignisse, demokratische Einstellungen beeinflussen. Drittens prüft das Projekt, ob neue Entscheidungsprozesse – insbesondere die stärkere Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern sowie die Einbindung wissenschaftlicher Expertinnen und Experten – dazu beitragen können, politische Entscheidungen als legitimer wahrzunehmen und Polarisierung zu überwinden.

Das Projekt ist an der Schnittstelle von Politikwissenschaft, politischer Psychologie und Umwelt-forschung angesiedelt. Es leistet einen Beitrag zur aktuellen Debatte über die Stabilität demokra-tischer Systeme unter Krisenbedingungen und liefert empirische Erkenntnisse zu einem bislang vorwiegend theoretisch diskutierten Problem. Gesellschaftlich ist das Projekt hoch relevant, da es politische Entscheidungsträgern Hinweise gibt, wie Klimapolitik so gestaltet werden kann, dass sie nicht nur wirksam, sondern auch gesellschaftlich akzeptiert und demokratisch tragfähig ist.