Monika Waldis neue Direktionsvorsitzende des ZDA


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Monika Waldis, Leiterin des Zentrums für Politische Bildung und Geschichtsdidaktik, wird per 1. Januar 2021 Vorsitzende der Direktion des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA). Die Gesellschafterversammlung des ZDA hat die Erziehungswissenschafterin zum Nachfolger von Andreas Glaser gewählt, der das Amt nach vier Jahren turnusgemäss abgibt.

Aarau, 30. November 2020 - Mit Monika Waldis übernimmt erstmals eine Vertreterin der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) den Direktionsvorsitz des Zentrums für Demokratie Aarau. Die Erziehungswissenschafterin wurde anlässlich der Gesellschafterversammlung des ZDA einstimmig für die Jahre 2021 und 2022 gewählt. Monika Waldis leitet am ZDA die Abteilung für Politische Bildung und Geschichtsdidaktik. Weitere Direktionsmitglieder sind der Rechtswissenschafter Andreas Glaser, Leiter des Centre for Research on Direct Democracy, und der Politikwissenschafter Daniel Kübler, Leiter der Abteilung Demokratieforschung.

Prof. Dr. Monika Waldis erhielt 2009 an der Universität Zürich ihren PHD-Abschluss in Erziehungswissenschaften. Anschliessend forschte sie unter anderem an den Universitäten Fribourg und Zürich sowie an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Seit 2016 leitet sie das Zentrum für Politische Bildung und Geschichtsdidaktik am ZDA, das organisatorisch der FHNW zugeordnet ist. Als ausgebildete Primarlehrerin kennt Monika Waldis das Bildungswesen nicht nur aus der akademischen Perspektive.

Die Forschungsschwerpunkte von Monika Waldis und ihrer Abteilung umfassen theoretische Grundfragen der Geschichtsdidaktik und der Politischen Bildung, empirische Unterrichtsforschung mit Schwerpunkt der Videoforschung, Kompetenzmessung zu beiden Fächern sowie Forschung zur Professionalisierung von Lehrperso-nen. Hinzu kommen die Leitung und Lehre in der Vertiefungsrichtung Geschichtsdidaktik im Master of Educa-tional Sciences am Institut Bildungswissenschaft der Universität Basel sowie die Co-Leitung des Doktorats-Studiengangs «Democracy Studies/Civic Education» in Kooperation mit der Universität Zürich.

Andreas Glaser, der den Vorsatz des Direktoriums vier Jahre lang innehatte, tritt von dieser Funktion turnusgemäss zurück und bleibt weiterhin Mitglied des Direktoriums. Seine Amtszeit war eine Phase der Konsolidierung und Weiterentwicklung des 2009 gegründeten Forschungszentrums für Demokratiefragen. Ausdruck dieser Verstetigung und ein Bekenntnis zum ZDA war auch die Schaffung und Finanzierung von zwei Assistenzprofessuren am ZDA durch die Universität Zürich.