Mehrsprachigkeit in der Bundesverwaltung in Theorie und Praxis


Mehrsprachigkeit

Bundesverfassung und Gesetz sehen vor, dass die Angehörigen der vier Sprachgemeinschaften angemessen in der Bundesverwaltung vertreten sind. Zudem dürfen sie dort in der Sprache ihrer Wahl kommunizieren. Die Realität sieht anders aus, wie eine Untersuchung des Zentrums für Demokratie Aarau (ZDA) aufzeigt: 60 Prozent der Bundesangestellten arbeiten in einem Amt oder in einer entsprechenden Verwaltungseinheit, wo die Vorgaben zur Vertretung der sprachlichen Minderheiten nicht eingehalten werden.Die Forschungsergebnisse wurden 17. November 2020 an einer digitalen Medienkonferenz vorgestellt und von Parlamentariern aller Sprachregionen kommentiert. Die Diskussion mit Nationalratspräsidentin Isabelle Moret, Ständeratspräsident Hans Stöckli, Nationalrat Jon Pult und Nationalrat Marco Romano kann hier nachverfolgt werden.