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Nenad Stojanovic
Quelle: zVg

Politologe Nenad Stojanović lotet in Sitten die Möglichkeiten der Demokratie aus. In seinem Pilotprojekt setzt sich eine Gruppe von Stimmbürger*innen detailliert mit einer Vorlage der eidgenössischen Abstimmungen vom Februar 2020 auseinander. Danach verfasst sie einen Brief, der an alle Stimmberechtigten im Kanton Wallis verteilt wird. Wir wollten von ihm wissen, welche Idee hinter seinem Experiment steckt.

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Für eine am Lehrstuhl für Staats-, Verwaltungs- und Europarecht unter besonderer Berücksichtigung von Demokratiefragen zu besetzende Assistenzstelle (50%) sucht die Universität Zürich eine Kollegin oder einen Kollegen, die das Masterstudium (MLaw) abgeschlossen hat oder deren Abschluss im HS 2019 beziehungsweise im FS 2020 bevorsteht.

Die europäische Sozialdemokratie kämpft derzeit mit massiven Verlusten – zuletzt bei den Wahlen in Österreich am vergangenen Wochenende (minus 5.2 Prozent). Nach einer weit verbreiteten Annahme könnten sich ihre Parteien vom Tiefgang erholen, wenn sie eine restriktivere Migrationspolitik betreiben und gesellschaftspolitisch gemässigter auftreten würden. Vergleichende Untersuchungen zu europäischen Ländern zeigen nun, dass diese Annahme nicht stimmt. Im Gegenteil: Von einem Rechtsruck traditioneller Parteien – sozialdemokratischer wie bürgerlicher – profitieren, wenn überhaupt, die rechtspopulistischen Kräfte.